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Intelligente Agenten und KI


Ulrich Furbach, Oliver Obst, and Frieder Stolzenburg. Intelligente Agenten und KI. LOG IN -- Informatische Bildung und Computer in der Schule, 20(3/4):17–21, 2000.


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Abstract

Neuere KI-Textbücher stützen sich zur Begriffsdefinition von "Künstliche Intelligenz" in der Regel massiv auf den Agentenbegriff. Autonomie, Körperhaftigkeit (embodiment), Reaktivität und Situiertheit in einem komplexen Kontext sind unmittelbar mit den Begriffen Agenten und KI verwoben. Hat man in der Vergangenheit eher versucht, einzelne Maschinen mit mächtigen Wissensverarbeitungsmechanismen auszustatten, wird aus heutiger Sicht auf die Interaktion mit der Umwelt und anderen Agenten gezielt. Natürlich muss auch hierbei Wissen repräsentiert und verarbeitet werden. Wir skizzieren die gängigsten Architekturprinzipien für Agenten und gehen unter anderem auf logikbasierte und BDI-Architekturen(BDI = Belief-Desire-Intention) näher ein. Außerdem werden zwei prinzipiell verschiedene Anwendungsmöglichkeiten an Beispielen beschrieben: Zum einen können Agenten benutzt werden, um Wissen zu beschaffen und aufzubereiten; die Verfügbarkeit von Wissen stellt zum anderen eine Voraussetzung für intelligentes Verhalten von autonomen Robotern dar. Dies wird veranschaulicht durch fußballspielende autonome Agenten im RoboCup und durch die Betrachtung eines Systems zur Informationsextraktion im Internet.ß


BiBTeX Entry


@article{FOS00,
	Abstract = {Neuere KI-Textb{\"u}cher st{\"u}tzen sich zur
		   Begriffsdefinition von "K{\"u}nstliche Intelligenz" in der Regel massiv auf
		   den Agentenbegriff. Autonomie, K{\"o}rperhaftigkeit (embodiment),
		   Reaktivit{\"a}t und Situiertheit in einem komplexen Kontext sind unmittelbar
		   mit den Begriffen Agenten und KI verwoben. Hat man in der Vergangenheit eher
		   versucht, einzelne Maschinen mit m{\"a}chtigen
		   Wissensverarbeitungsmechanismen auszustatten, wird aus heutiger Sicht auf
		   die Interaktion mit der Umwelt und anderen Agenten gezielt. Nat{\"u}rlich
		   muss auch hierbei Wissen repr{\"a}sentiert und verarbeitet werden. Wir
		   skizzieren die g{\"a}ngigsten Architekturprinzipien f{\"u}r Agenten und
		   gehen unter anderem auf logikbasierte und BDI-Architekturen(BDI =
		   Belief-Desire-Intention) n{\"a}her ein. Au{\ss}erdem werden zwei prinzipiell
		   verschiedene Anwendungsm{\"o}glichkeiten an Beispielen beschrieben: Zum
		   einen k{\"o}nnen Agenten benutzt werden, um Wissen zu beschaffen und
		   aufzubereiten; die Verf{\"u}gbarkeit von Wissen stellt zum anderen eine
		   Voraussetzung f{\"u}r intelligentes Verhalten von autonomen Robotern dar.
		   Dies wird veranschaulicht durch fu{\ss}ballspielende autonome Agenten im
		   RoboCup und durch die Betrachtung eines Systems zur Informationsextraktion
		   im Internet.{\ss}},
	Author = {Ulrich Furbach and Oliver Obst and Frieder Stolzenburg},
	Journal = {LOG~IN -- Informatische Bildung und Computer in der
		   Schule},
	Number = {3/4},
	Pages = {17-21},
	Place = {REGAL},
	Title = {Intelligente {A}genten und {KI}},
	Volume = 20,
	Year = 2000,